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PIWI-Wein: gut für die Umwelt, genussvoll für Sie

Insbesondere im Zuge der Umstellung auf immer mehr ökologischen Weinbau werden Neuzüchtungen, die weniger krankheitsanfällig sind als die bekannten Rebsorten, interessanter. Dadurch sind deutlich weniger Pflanzenschutzmittel notwendig, wodurch wiederum auch die Traktoreinsätze - und Kosten - reduziert und die Böden sowie Nützlinge geschont werden. Dass vor allem Bio-Betriebe vermehrt auf PIWI setzen, wundert deshalb nicht.

Erste Neuzüchtungen gab es bereits in den 1960er-Jahren, indem Europäer-Reben mit widerstandsfähigen Amerikaner-Reben gekreuzt wurden. In neueren Züchtungen können auch asiatische Reben eingekreuzt sein. Diese so entstandenen pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, kurz PIWI genannt, sind sehr robust, sodass sie nicht oder nur geringfügig mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden müssen. Geschmacklich überzeugen sie ebenfalls. Es lohnt sich also, sie kennenzulernen.

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    Piwi Wein

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    Echter und Falscher Mehltau sowie Botrytis (Grauschimmel) sind typische Pilzkrankheiten, unter denen die klassischen Rebsorten je nach Witterung mehr oder weniger stark leiden. Ein hoher Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist die Folge - mit Folgen für das ökologische Gleichgewicht des Weinbergs. Die PIWI-Neuzüchtungen, auch Hybride oder interspezifische Sorten genannt, sind gegen eine oder mehrere dieser Pilzerkrankungen widerstandsfähig.

    Neben den ökologischen und ökonomischen Vorteilen überzeugen PIWIs zudem geschmacklich. Die Aromenvielfalt ist groß. Oft erinnern die robusten Neuzüchtungen an die gekreuzten Rebsorten, ergänzt durch ganz neue Nuancen. PIWI-Wein steht den klassischen Rebsorten in nichts nach und jede Rebsorte beeindruckt mit eigenem Charakter. Ob rebsortenrein ausgebaut oder zu spannenden Cuvées komponiert: PIWIs sind eine umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Rebsorten, die neue Geschmackserlebnisse bereithält.

    Eine bekannte pilzwiderstandsfähige Rebsorte ist Cabernet Blanc, eine Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und mehreren mehltauresistenten Partnern. In Duft und Geschmack erinnert er an Sauvignon Blanc, zeigt aber zusätzlich Aromen von Zitrusfrüchten und Aprikosen. Eine weitere verbreitete PIWI-Sorte ist der bereits 1968 gezüchtete Johanniter. Saftig-fruchtig mit Apfel- und Melonenaroma erinnert er an Riesling, den Haupt-Kreuzungspartner, und Grauburgunder. Die bedeutendste pilzwiderstandsfähige rote Rebsorte ist der Regent, der 1967 gezüchtet wurde, aber erst 1995 die deutsche Sortenzulassung erhielt. Der gerbstoffbetonte Wein gefällt mit Kirsch-Zwetschgen-Aroma und verträgt den Ausbau im Holzfass. Probieren Sie doch mal einen PIWI!

    WirWinzer FAQ - die meistgestellten PIWI Weine-Fragen:

    Was sind PIWI Weine?

    PIWI Weine sind pilzwiderstandsfähigen Neuzüchtungen von Rebsorten, die weniger krankheitsanfällig sind als die bekannten Rebsorten.

    Warum sind PIWI Weine zukunftsweisend?

    Insbesondere im Zuge der Umstellung auf immer mehr ökologischen Weinbau werden Neuzüchtungen wie PIWI Weine eine interessanter Ansatz. PIWI, also pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, sind sehr robust, sodass sie nicht oder nur geringfügig mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden müssen. Geschmacklich überzeugen sie ebenfalls. Es lohnt sich also, sie kennenzulernen.

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