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Roter Veltliner - historische Rebsorte mit hohen Ansprüchen

Beim Roten Veltliner handelt es sich um eine sehr alte Rebsorte, die – anders als der Name vermuten lässt – weder mit dem Grünen Veltliner verwandt ist, noch aus Veltlin stammt. Die Hauptanbaugebiete befinden sich in Österreich, aber auch in Deutschland kommt die Sorte vereinzelt wieder vor.   

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    Roter Veltliner

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    Geschichte und Herkunft des Roten Veltliner

    Die Geschichte des Roten Veltliners lässt sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen. Dennoch galt die alte Sorte selbst unter Weinkennern Langezeit als Exot. Sprach man vor dem 19. Jahrhundert von „Veltliner“, war immer der Rote Veltliner gemeint. Dieser entstand wohl aus einer Mutation von Wildreben. Dass der Rote Veltliner im Laufe der Zeit immer mehr an Rebfläche verlor, hat verschiedene Gründe. Einer davon ist die Umstellung der Reberziehung im Weingarten. Dem Roten Veltliner fehlt es an Rankfähigkeit, so dass viele Winzer auf den Grünen Veltliner umstellten, auf den die hochwertigen Standorte ebenfalls passten. Zudem ist die grüne Variante nicht so anfällig für Pilzkrankheiten. Im Jahr 2011 wurde der Rote Veltliner als besonders schützenswert in das Arche-Projekt „Slow Food Foundation for Biodiversity“ zur Erhaltung der Vielfalt alter Pflanzensorten aufgenommen.

    Grüner und Roter Veltliner

    Grüner Veltliner und Roter Veltliner Wein sind nicht miteinander verwandt. Der Grüne Veltliner ist eine Kreuzung von Traminer mit der Sorte St. Georgen und gehört zu einer der wichtigsten autochthonen Rebsorten Österreichs. Auf etwa einem Drittel der gesamten Rebfläche in Österreich kultivieren Winzer diese Sorte. Und während der Grüne Veltliner Karriere machte, geriet der Rote Veltliner selbst in seiner Heimat Österreich in Vergessenheit.

    Stammsorte einer großen Familie

    Doch während der Grüne Veltliner der Veltliner-Familie gar nicht angehört, ist der Rote Veltliner seine Stammsorte. Das bedeutet, dass viele Weine wie Neuburger, Silvaner oder Rotgipfler auf den Roten Veltliner zurückzuführen sind. Aber im Gegensatz zum Roten Veltliner ist der Grüne Veltliner bedeutend pflegeleichter und überaus fruchtbar. Kein Wunder also, dass immer mehr Winzer auf den Grünen Veltliner umstellten.

    Roter Veltliner: Ein irreführender Name

    Obwohl das Rot im Namen steckt, ist der Rote Veltliner in Wirklichkeit ein Weißwein. Die Schale der Trauben ist zwar rot, doch deren Farbpigmente sind zu leicht, als dass sie den Wein färben könnten. Zudem tragen sie nicht die Farbe der typischen Rotwein-Trauben: dunkelblau bis schwarz. Die Trauben des Roten Veltliners sind eher hellrot und mittelgroß bis groß, die Blätter sind relativ groß und weisen fünf Lappen auf. Die Trauben sind dichtbeerig und kegelförmig. Roter Veltliner Wein weist einen mittleren Alkoholgehalt von 11,5 bis 12,5 %vol auf und wird trocken ausgebaut.

    Höchste Anforderungen an Boden und Klima 

    Roter Veltliner bevorzugt Lössboden und warme Lagen mit südlicher Ausrichtung. Die Sorte überlebt lange Trockenperioden ohne Bewässerung und brennend heiße Sommer besser als andere Sorten. Dennoch ist der Rote Veltliner sehr anspruchsvoll beim Anbau. Ein Grund, warum die Sorte Langezeit in Vergessenheit geriet.  

    Die Blüte der spät ausreifenden Sorte reagiert besonders empfindlich auf Frost und die Trauben sind besonders anfällig für Pilze. Ihre Erträge sind relativ hoch, aber unkalkulierbar. Zudem verlangt der Rote Veltliner eine umfangreiche Ertragsregulierung, da der Wein sonst dünn und ausdruckslos wird. Keine leichte Aufgabe für den Winzer. Doch die Mühe lohnt sich, weshalb einige Winzer die alte Traube nun unter neuen Vorzeichen aufleben lassen. 

    Geschmack von Rotem Veltliner

    Der Geschmack von Rotem Veltliner ist ungewöhnlich aromatisch und feinwürzig. Man findet zarte Anklänge von Mandarine, Orange, Banane und Biskuit, aber auch Honig, Dörrobst, Aniskuchen oder reife Ananas. Die ausgebauten Weine sind edel und bringen dezente Säure ins Spiel. Neben Noten von Steinobst kommen auch exotischere Aromen von Südfrüchten und animierende frische Kräuter durch.  

    Reifepotenzial

    Hochreife Rote Veltliner aus warmen oder sogar heißen Jahren haben sehr viel Lagerpotential und vertragen im Idealfall auch einige Jahre der Flaschenreife. Unabhängig vom Ausbau und Restzucker behalten diese Weine oft 30 Jahre und mehr ihre Finesse und Frische. Ein gewaltiges Reife- und Alterungspotenzial!  

    Speisebegleiter 

    Der Rote Veltliner passt durch seine Ausgewogenheit zu Pastagerichten, Risotto, Fleisch und Fischgerichten. Auch mit edlem Geflügel wie Martinsgans, Truthahn oder Ente harmoniert der Wein vorzüglich. So kann man ihn seinen Gästen sowohl zur traditionellen österreichischen Küche servieren als auch zur Küche mit fernöstlichem Einschlag. 

    Anbaugebiet  

    Roter wie Grüner Veltliner Wein wachsen vor allem in Niederösterreich. Der Rote Veltliner findet sich besonders häufig am Wagram, entlang der Donau, wo Löß- und Schotterboden vorherrschend sind, und wo es im Frühjahr und in den Sommermonaten ganz schön trocken und ziemlich heiß werden kann. 

    Der meiste Rote Veltliner Wein in Österreich stammt von knapp 200 Hektar, die sich vorwiegend im Kamptal, im Kremstal, am Wagram und im Weinviertel befinden, obwohl die Slowakei mit 350 Hektar die größere Rebfläche vorweisen kann. Außerhalb Österreichs und der Slowakei gibt es noch sehr wenige Hektar in Ungarn und in Tschechien. 

    WirWinzer FAQ - die meistgestellten Roter Veltliner-Fragen:

    Woher kommt der Rote Veltliner?

    Die Abstammung der Sorte ist ungeklärt. Bekannt ist, dass der Rote Veltliner zu der Veltliner-Gruppe gehört. Der Rote Veltliner ist allerdings nicht mit dem Grünen Veltliner verwandt.

    Wie schmeckt Roter Veltliner?

    Voll ausgereift ergibt der Rote Veltliner körperreiche und harmonische Weine, im Falle der Unreife bekommt der Wein eine pfeffrig-grasige Note.

    Welche Farbe hat Roter Veltliner?

    Der Rote Veltliner ist eine seltene österreichische Rebsorte. Nur Kennern ist er ein Begriff. Er heißt „Roter Veltliner“, da sich die Beerenhaut in der Spätreife ins rötliche verfärbt. Der Wein ist vollmundiger mit reifen bis rötlichen Fruchtaromen.

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