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Eiswein: Eine seltene Köstlichkeit mit besonderem Geschmack

Der Eiswein ist eine sehr aufwändig herzustellende Weinart mit einem besonderen, meist edelsüßen Geschmack. Um guten Eiswein herzustellen, bedarf es besonders kalter Temperaturen und der Handleser noch vor Sonnenaufgang. In Deutschland wird bevorzugt Riesling Eiswein angebaut, da sich diese Rebsorte hervorragend für die Anbaumethode eignet.

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    Eiswein

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    Für einen gelungenen Eiswein nehmen Winzer viele Strapazen in Kauf, um am Ende die Essenz des Weins abfüllen zu können. Die Trauben bleiben teilweise bis Januar, in Ausnahmefällen sogar bis Februar am Rebstock und dürfen nur bei einer Temperatur von -7°C oder kälter gelesen werden. Um solch niedrige Temperaturen garantieren zu können findet die Eisweinlese nachts statt. Auch beim Pressen müssen die Trauben gefroren bleiben. Auf diese Weise können sich Wasser und Fruchtbestandteile in der Traube trennen, wobei das Wasser zum Großteil zurückbleibt und nur eine kleine Menge hochkonzentrierten Traubensafts gewonnen wird. Dabei zeigt sich auch das größte Risiko beim Ausbau von Trauben zu Eiswein: In milden Wintern mit Temperaturen über -7°C droht ein Totalverlust der Ernte. Der Anteil der Reben, welche Winzer für Eisweine einsetzen ist dementsprechend von Anfang an eher gering, was den Eiswein zu einem sehr gefragten, raren und hochwertigen Wein, insbesondere in der Weinregion Deutschland, macht.

    Die besten Eisweine Pfalz und an der Mosel. Aber auch in Rheinhessen und Baden beweisen Winzer ihr Können. Mullay-Hofberg und Graacher Domprobst sind exzellente Lagen für den Anbau von Eisweine. Rebsorten wie Lemberger und Cabernet Mitos sind wie gemacht für die Herstellung von Eisweinen. In deutschen Weinregionen erfreut sich insbesondere Riesling Eiswein großer Beliebtheit, sowohl bei Weinproduzenten als auch bei Genießern.

    Der Eiswein blickt auf eine lange Geschichte zurück. Gefrorene Trauben wurden nach römischen Aufzeichnungen bereits im Jahr 44 nach Christus gelesen. In Deutschland wurde der erste Eiswein rein zufällig Anfang des 19. Jahrhunderts gekeltert. In einem schlechten Weinjahr ließen viele Winzer die Trauben länger als üblich am Rebstock und ernteten sie schließlich erst nach Frosteinbruch, als bereits Minusgrade herrschten. Der daraus entstandene Wein überraschte durch ausgeprägte Süße ohne den charakteristischen Geschmack der Edelfäulnis welcher in Auslesen zu finden ist.

    Im Geschmack ist besonders die konzentrierte Süße verbunden mit einem hohen Säuregehalt charakteristisch für den Eiswein. Dieser besitzt ein vielschichtiges Aromenfeld von gelben kandierten Früchten, Honig, Orangen und Bananen, das sich auch in seiner leuchtend goldenen Farbe widerspiegelt. Insbesondere Riesling Eiswein sind üblicherweise edelsüß und eignen sich hervorragend als Dessertweine.

    Allgemein passen Eisweine hervorragend zu süßen Nachspeisen, fruchtigen Speisen, Eis oder auch als Aperitif. Anders als man auf den ersten Blick erwarten könnte, zeigt sich der Eiswein auch als ausgezeichneter Partner einer Käseplatte mit kräftigen, würzigen Käsesorten. Die Süße des Weins verbindet sich mit den salzigen, kernigen Tönen des Käses und bildet so ein fulminantes Geschmackserlebnis. Je wärmer ein Eiswein serviert wird, desto stärker ist die Ausprägung der Aromen. Die ideale Trinktemperatur liegt zwischen 6°C und 10°C.

    Beim Ausbau von Eiswein gilt ganz klar: Qualität vor Quantität. Ertragsregulierende Maßnahmen und Selektion erhöhen schon vor der Lese der gefrorenen Trauben die Konzentration der Inhaltsstoffe in den Beeren. Von Botrytis befallene Trauben eignen sich nicht zur Herstellung von Eiswein, obgleich sie für die Produktion von Auslese Weinen genutzt werden, die ebenfalls für ihre Edelsüße bekannt sind.

    WirWinzer FAQ - die meistgestellten Eiswein-Fragen:

    Was ist Eiswein?

    Der Eiswein ist eine sehr aufwändig herzustellende Weinart mit einem besonderen, meist edelsüßen Geschmack. Um guten Eiswein herzustellen, bedarf es besonders kalter Temperaturen und der Handleser noch vor Sonnenaufgang.

    Wie schmeckt Eiswein?

    Im Geschmack ist besonders die konzentrierte Süße verbunden mit einem hohen Säuregehalt charakteristisch für den Eiswein. Dieser besitzt ein vielschichtiges Aromenfeld von gelben kandierten Früchten, Honig, Orangen und Bananen, das sich auch in seiner leuchtend goldenen Farbe widerspiegelt.

    Was ist das besondere an Eiswein?

    Für einen gelungenen Eiswein nehmen Winzer viele Strapazen in Kauf, um am Ende die Essenz des Weins abfüllen zu können. Der Anteil der Reben, die Winzer für Eisweine einsetzen, ist schon von Anfang an eher gering, was den Eiswein zu einen sehr gefragten, raren und hochwertigen Wein macht.

    Welche Eisweine gibt es?

    Rebsorten wie Lemberger und Cabernet Mitos sind wie prädestiniert für die Herstellung von Eisweinen. In deutschen Weinregionen erfreut sich insbesondere Riesling Eiswein großer Beliebtheit, sowohl bei Weinproduzenten als auch bei Genießern.

    Wie trinkt man Eiswein?

    Je wärmer ein Eiswein serviert wird, desto stärker ist die Ausprägung der Aromen. Die ideale Trinktemperatur liegt zwischen 6°C und 10°C.

    Welches essen passt zu Eiswein?

    Eiswein passt hervorragend zu süßen Nachspeisen, fruchtigen Desserts, Eis oder auch als Aperitif. Anders als man auf den ersten Blick erwarten könnte, zeigt sich der Eiswein auch als ausgezeichneter Partner einer Käseplatte mit kräftigen, würzigen Käsesorten. Die Süße des Weins verbindet sich mit den salzigen, kernigen Tönen des Käses und bildet so ein fulminantes Geschmackserlebnis.

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