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Feinherber Wein. Eine deutsche Wein Geschmacksrichtung.

Feinherbe Weine erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Weinliebhabern in Deutschland, sodass die Winzer*Innen auch vermehrt den Begriff "feinherb" als Geschmacksangabe benutzen und auf das Etikett schreiben. Gesetzlich ist die Bezeichnung "feinherb" nicht definiert. Deshalb stellt sich die Frage: Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff feinherber Wein? Nimmt man den Begriff genauer unter die Lupe, könnte man erahnen, dass der Wein "herb" schmeckt. Ein bisschen irreführend, denn feinherber Wein ist keinesfalls "herb". Während der Restzuckergehalt von trocken, halbtrocken, lieblich und süß rechtlich festgelegt ist, sind feinherbe Weine nicht gesetzlich definiert. Klar ist, dass sie weder trocken noch lieblich in der Geschmackswahrnehmung sind. Ob sie zwischen trocken und lieblich, also eher im halbtrockenen Bereich, oder zwischen halbtrocken und lieblich liegen ist entscheidet jede*r Winzer*In unterschiedlich. Wenn man sich unsicher ist, sollte man ab besten einfach nachfragen.

Für die Herstellung eines feinherben Weines sind die gleichen Faktoren wie beim halbtrockenen Wein wichtig. Sowohl die richtige Reife als auch die richtige Weiterverarbeitung der Trauben sind entscheidend für den späteren Wein. Erst wenn mit zunehmender Reife der Zuckergehalt in der Beere optimal ist, bei gleichzeitig passender Säure werden die Trauben geerntet. Nach der Ernte laufen die Prozesse der Weinbereitung bei Weißwein- und Rotweintrauben, wie beim trockenen Wein unterschiedlich. Entscheidend beim feinherben Wein ist, dass die Gärung bei gewünschter Restsüße gestoppt wird.

Feinherbe Weine charakterisieren sich durch ihre Balance zwischen Süße und Säure und ihre feine Frucht. Besonders im Bereich der Bukettrebsorten werden Weine gerne so ausgebaut, dass sich der Weinliebhaber am ausgewogenen Verhältnis, z.B. einer Scheurebe feinherb, erfreuen kann. Nicht nur Rebsorten mit intensiven Aromen werden so ausgebaut, sondern auch Riesling feinherb ist mittlerweile sehr bekannt. Vor allem an der Mosel feiern solche Weine als "Riesling Kabinett feinherb" große Erfolge. Weißwein feinherb ist mittlerweile innerhalb Deutschlands sehr bekannt und beliebt, eher selten findet man Rotwein feinherb.

WirWinzer FAQ - die meistgestellten feinherber Wein Fragen:

Was ist feinherb?

Feinherb ist eine nicht gesetzlich definierte Geschmacksrichtung beim Wein. Feinherbe Weine gelten als restsüß mit einer ausgewogenen Balance am Gaumen. Je nach Philosophie des Weinguts sind die Weine im Bereich zwischen trocken und halbtrocken oder im Bereich zwischen halbtrocken und lieblich.

Wie schmeckt feinherb?

Charakteristisch für feinherber Wein ist die ausgewogene Balance zwischen feiner Frucht mit Restsüße und passender Säurestruktur. Sie gelten deshalb als unkomplizierte Alltagsweine, die sich auch hervorragend zur frischen und leichten Sommerküche eignen.

Was ist der Unterschied zwischen feinherb und trocken?

Die Grenze zwischen trockenen und feinherben Weinen ist oft sehr schwimmend, da auch trockene Weine eine gewisse Restsüße haben dürfen. Je nach Philosophie des Weinguts sind feinherbe Weine halbtrocken oder eben eher lieblicher.

Was ist der Unterschied zwischen halbtrocken und trocken bei Wein?

Der Unterschied zwischen halbtrocken und trockenen Weinen ist der Restzuckergehalt. Während trockene Weine keinen bis vier bzw. maximal neun Gramm pro Liter Restzucker haben dürfen halbtrockene Weine bis zu zwölf bzw. 18 Gramm pro Liter Restzucker haben. Somit sind halbtrockene Weine in der Geschmackswahrnehmung lieblicher, wie trockene Weine.

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