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Französischer Rotwein kaufen: Die Top-Auswahl an eleganten Rotweinen aus Frankreich

Entdecke französischen Rotwein – von elegantem Burgund bis zum kraftvollen Bordeaux – und finde den Wein, der zu deinem Geschmack passt. Jetzt passende Rotweine aus Frankreich bei WirWinzer auswählen und direkt online bestellen.

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    Bildschirmfoto 2025-11-25 um 17.28.01Inhalt

    Französischer Rotweingilt weltweit als Maßstab für Qualität und Eleganz. Diese Reputation hat sich über Jahrhunderte entwickelt, seit die Römer das Potenzial der Böden für den Weinbau erkannten. Heute steht französischer Rotwein für eine einzigartige Verbindung aus Tradition, Handwerkskunst und terroir-geprägtem Charakter.

    Was französische Rotweine auszeichnet, ist ihre Vielfalt. Ein kraftvoller Bordeaux mit tanninreicher Struktur und Aromen von schwarzen Johannisbeeren beeindruckt ebenso wie ein eleganter Burgunder mit filigraner Art und Noten roter Beeren. Im Rhône-Tal entstehen würzige, körperreiche Weine mit Anklängen von Pfeffer und Kräutern, während die Loire leichte, frische Rotweine für den unkomplizierten Genuss hervorbringt.

    Die Sensorik französischer Rotweine ist so vielfältig wie die Regionen. Die Farbpalette reicht von hellem Rubinrot bei jungen Loire-Weinen bis zu tiefem Purpur bei kraftvollen Bordeaux-Cuvées. Auch die Tanninstruktur variiert von seidig-weich bei Merlot-betonten Weinen bis zu fest und strukturiert bei Cuvées mit hohem Cabernet-Sauvignon-Anteil. Diese Vielfalt macht französischen Rotwein zu einem Erlebnis für alle Sinne und bietet für jeden Anlass den passenden Stil.

    Weinstil

    Charakteristika

    Typische Regionen

    Leicht & frisch

    Geringe Tannine, fruchtig, niedrigerer Alkoholgehalt

    Loire, Beaujolais

    Mittelkräftig

    Ausgewogene Struktur, moderate Tannine

    Burgund, nördliche Rhône

    Kraftvoll & komplex

    Hohe Tannine, intensiv, lagerfähig

    Bordeaux, südliche Rhône

    Warum französischer Rotwein so besonders ist

    Die Herstellung französischer Rotweine verbindet jahrhundertealte Traditionen mit modernen Qualitätsstandards. Der Prozess beginnt mit der Handlese der Trauben, oft in den kühlen Morgenstunden, um die Beeren zu schonen und Oxidation zu verhindern. Nach der Selektion im Weinberg folgt eine weitere Auslese im Keller, wo beschädigte oder unreife Trauben aussortiert werden.

    Die Maischegärung ist entscheidend für den Charakter desRotweins. Hierbei vergären die zerquetschten Trauben mit ihren Schalen und Kernen. Der Kontakt mit den Schalen verleiht dem Wein seine rote Farbe und die wichtigen Tannine. Je nach gewünschtem Stil dauert diese Gärung zwischen fünf und 30 Tagen. Traditionelle Winzer setzen oft auf natürliche Hefen, die dem Wein zusätzliche Komplexität verleihen.

    Das Terroir spielt eine zentrale Rolle. Dieser Begriff umfasst die Kombination aus Boden, Klima und Mikroklima. Die kalkhaltigen Böden Burgunds geben den Pinot-Noir-Weinen ihre Mineralität, während die kiesigen Böden des Médoc ideale Bedingungen fürCabernet Sauvignonschaffen. Diese Gegebenheiten prägen den Weincharakter oft stärker als die Kellertechnik.

    Moderne Winzer kombinieren traditionelle und innovative Methoden. Während die Gärung oft in Betonwannen oder Holzbottichen stattfindet, nutzen viele Betriebe temperaturkontrollierte Edelstahltanks für eine präzisere Kontrolle. Auch das Ausbaugefäß beeinflusst den finalen Charakter: Barrique-Fässer aus französischer Eiche verleihen dem Wein Vanille- und Röstnoten, während der Ausbau im Edelstahltank die Frucht bewahrt.

    Der Ausbau kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren dauern. Hochwertige Bordeaux-Weine reifen oft 18 bis 24 Monate im Barrique und werden regelmäßig umgefüllt, um den Wein von der Hefe zu trennen. Diese kontrollierte Oxidation entwickelt die Aromen weiter und macht die Tannine geschmeidiger. Moderne Kellertechnik wie pneumatische Pressen ergänzt traditionelle Methoden, ohne die Authentizität zu beeinträchtigen.

    Wie wird französischer Rotwein hergestellt?

    Frankreichs Weinregionen bieten eine faszinierende Vielfalt an Rotweinstilen, die von ihrer Geografie und den klimatischen Bedingungen geprägt sind. Bordeaux gilt als das prestigeträchtigste Rotweingebiet und bringt einige der begehrtesten Weine der Welt hervor. Die Region profitiert vom maritimen Klima und gut drainierenden Böden, die ideal für Merlot und Cabernet Sauvignon sind. Die berühmten Appellationen Médoc, Saint-Émilion und Pomerol produzieren Weine mit außergewöhnlicher Lagerfähigkeit.

    Burgund steht für die Eleganz des Pinot Noir und terroir-geprägte Weine. Die Region ist in zahlreiche kleine Parzellen unterteilt, von denen jede ihre eigenen Merkmale aufweist. Die Côte de Nuits im Norden produziert kraftvollere Weine, während die Côte de Beaune für zugänglichere Stile bekannt ist. Das komplexe Klassifikationssystem mit Village-, Premier Cru- und Grand Cru-Lagen spiegelt die feinen Unterschiede zwischen den Terroirs wider.

    Das Rhône-Tal teilt sich in zwei Bereiche. Die nördliche Rhône konzentriert sich auf Syrah und produziert kraftvolle, würzige Weine. Berühmte Appellationen wie Hermitage und Côte-Rôtie gelten als Benchmark für diese Rebsorte. Die südliche Rhône setzt auf Assemblagen, angeführt von Grenache, Syrah und Mourvèdre. Die Weine sind meist zugänglicher und fruchtbetonter, mit Châteauneuf-du-Pape als Flaggschiff.

    Die Loire bringt leichtere, frischere Rotweine hervor. Cabernet Franc dominiert hier und entwickelt auf den Schieferböden von Saumur-Champigny oder Chinon ein charakteristisches Kräuter- und Veilchen-Aroma. Diese Weine sind meist jung zu trinken und bieten ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Weitere bedeutende Regionen wie das Languedoc erleben eine Renaissance. Hier entstehen traditionelle Cuvées und innovative Einzellagen-Weine, oft mit nachhaltigen Anbaumethoden. Die Provence produziert neben Rosé auch interessante Rotweine, während das Jura mit Rebsorten wie Trousseau und Poulsard Liebhaber von Naturweinen begeistert.

    Region

    Hauptrebsorten

    Charakteristik

    Bekannte Appellationen

    Bordeaux

    Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc

    Kraftvoll, tanninreich, lagerfähig

    Médoc, Saint-Émilion, Pomerol

    Burgund

    Pinot Noir

    Elegant, mineralisch, terroir-geprägt

    Gevrey-Chambertin, Vosne-Romanée

    Rhône Nord

    Syrah

    Würzig, kraftvoll, pfeffrig

    Hermitage, Côte-Rôtie

    Rhône Süd

    Grenache, Syrah, Mourvèdre

    Fruchtbetont, würzig, zugänglich

    Châteauneuf-du-Pape, Gigondas

    Loire

    Cabernet Franc, Pinot Noir

    Leicht, frisch, kräutrig

    Saumur-Champigny, Chinon

    Französische Rotwein-Rebsorten: Eigenschaften und Aromen

    Die Rebsorten bestimmen maßgeblich den Charakter französischer Rotweine.Merlotgilt als zugängliche Sorte, die durch ihre samtige Textur und fruchtigen Aromen von Pflaumen und Kirschen überzeugt. In Bordeaux bildet Merlot oft die Basis für Weine aus Saint-Émilion und Pomerol, während sie im Languedoc zugängliche, sortenreine Weine hervorbringt.

    Cabernet Sauvignon steht für Kraft, Struktur und Langlebigkeit. Die dickschaligen Beeren entwickeln Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Zedernholz und einem Hauch grüner Paprika. Hohe Tannine und eine gute Säurestruktur machen Cabernet Sauvignon ideal für den Barrique-Ausbau und eine lange Lagerung. In großen Bordeaux-Weinen bildet sie das Rückgrat der Assemblage.

    Pinot Noirist eine faszinierende und anspruchsvolle Rebsorte. Sie gedeiht am besten in kühleren Klimazonen und bringt in Burgund Weine von unvergleichlicher Eleganz hervor. Die Aromen reichen von roten Beeren über erdige Noten bis hin zu komplexen Gewürznuancen. Die dünne Beerenhaut sorgt für eine hellere Farbe und geringere Tanninstruktur, was die Weine früh zugänglich macht, ohne ihr Alterungspotenzial zu schmälern.

    Syrah zeigt je nach Anbaugebiet unterschiedliche Charakteristika, aber immer eine typische würzige Note. In der nördlichen Rhône entstehen dunkle, kraftvolle Weine mit Aromen von schwarzem Pfeffer, Oliven und Kräutern. In der südlichen Rhône ist Syrah oft zugänglicher und wird mit anderen Rebsorten assembliert. Die natürliche Säure und die ausgewogenen Tannine machen Syrah sehr vielseitig.

    Grenache bildet das Herzstück vieler südfranzösischer Rotweine und besticht durch Fruchtigkeit und einen warmen Charakter. Die Rebsorte entwickelt Aromen von roten Beeren und getrockneten Kräutern. Grenache verträgt heiße, trockene Bedingungen und bringt alkoholreiche, aber elegante Weine hervor. In Châteauneuf-du-Pape bildet sie oft die Basis für komplexe Cuvées.

    Bildschirmfoto 2025-11-24 um 19.52.29Übersichtstabelle: Rebsorten, Anbaugebiete und Geschmacksprofile

    Rebsorte

    Hauptanbaugebiet

    Geschmacksprofil

    Typische Aromen

    Charakteristika

    Merlot

    Bordeaux, Languedoc

    Weich, samtig, fruchtig

    Pflaume, Kirsche, Schokolade

    Früh trinkbar, zugänglich

    Cabernet Sauvignon

    Bordeaux, Médoc

    Kraftvoll, tanninreich, strukturiert

    Schwarze Johannisbeere, Zeder, Paprika

    Lagerfähig, barrique-tauglich

    Pinot Noir

    Burgund

    Elegant, filigran, mineralisch

    Rote Beeren, Erde, Gewürze

    Terroir-sensitiv, vielseitig

    Syrah

    Rhône-Tal

    Würzig, kraftvoll, pfeffrig

    Schwarzer Pfeffer, Oliven, Kräuter

    Ausgewogen, vielseitig

    Grenache

    Südliche Rhône, Languedoc

    Fruchtbetont, warm, würzig

    Rote Beeren, Kräuter, Süße

    Alkoholreich, sonnenverwöhnt

    Qualitätsmerkmale, Klassifikationen und nachhaltige Weine

    Das französische Qualitätssystem garantiert Herkunft und Authentizität. Das AOC-System (Appellation d'Origine Contrôlée), heute AOP, definiert geografische Grenzen und regelt Rebsorten, Anbau- und Produktionsmethoden. Diese Vorgaben gewährleisten den charakteristischen Stil einer Appellation und werden regelmäßig kontrolliert.

    Das Cru-System, vor allem in Burgund, verfeinert diese Klassifikation. Village-Weine stammen aus definierten Gemeinden. Premier Cru-Lagen gelten als überdurchschnittlich und produzieren Weine mit erkennbarem Lagenpotenzial. Grand Cru-Lagen stehen an der Spitze der Hierarchie und bringen Weine von außergewöhnlicher Qualität und Langlebigkeit hervor. Diese Klassifikation basiert auf jahrhundertelanger Erfahrung.

    Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung.Bio-Weine, zertifiziert durch das AB-Label (Agriculture Biologique), verzichten auf synthetische Pestizide. Biodynamische Weine (Demeter-Zertifikat) gehen noch einen Schritt weiter und folgen den Prinzipien Rudolf Steiners, inklusive biodynamischer Präparate und kosmischer Zyklen.

    Bildschirmfoto 2025-11-24 um 19.19.33Der Trend spiegelt sich auch in innovativen Verpackungen wider. Leichtere Flaschen, alternative Verschlüsse und Bag-in-Box-Lösungen für hochwertige Weine reduzieren den CO2-Fußabdruck. Viele Winzer investieren zudem in erneuerbare Energien und Wasserrecycling.

    Achten Sie beim Kauf auf das Etikett: Es sollte die genaue Herkunft und Klassifikation ausweisen. Jahrgangsangaben sind ein Qualitätsmerkmal, ebenso wie der Name des Winzers oder der Domäne. Auszeichnungen und Bewertungen renommierter Weinführer können ebenfalls bei der Orientierung helfen.

    Qualitäts-Checkliste für den Weinkauf:

    • AOC/AOP-Klassifikation vorhanden

    • Klare Herkunftsangabe (Region, Commune, Lage)

    • Winzer- oder Domänenname erkennbar

    • Jahrgangsangabe bei hochwertigen Weinen

    • Alkoholgehalt im regionaltypischen Bereich

    • Nachhaltigkeit-Zertifikate bei entsprechender Präferenz

    • Bewertungen und Auszeichnungen als Orientierungshilfe

    Wie wählt man französischen Rotwein richtig aus?

    Die Auswahl des richtigen französischen Rotweins hängt von Geschmack und Anlass ab. Der Jahrgang spielt dabei eine wichtige Rolle, da das Klima den Weincharakter prägt. Große Jahrgänge wie 2005, 2009 oder 2016 in Bordeaux brachten Weine außergewöhnlicher Qualität hervor, die langlebiger sind und komplexere Aromen entwickeln.

    Die Wahl der Region richtet sich nach dem gewünschten Stil. Bordeaux bietet kraftvolle, tanninreiche Weine, während Burgund für elegante, mineralische Stile steht. Die Loire eignet sich für Einsteiger oder leichtere Weine. Das Rhône-Tal deckt die Bandbreite von würzig bis fruchtbetont ab.

    Einsteiger sollten mit zugänglichen Weinen beginnen, z. B. Merlot-dominierte Weine aus dem Languedoc oder Côtes du Rhône. Village-Weine aus Burgund ermöglichen erste Erfahrungen mit Pinot Noir ohne hohes Budget. Fortgeschrittene können sich an komplexere Appellationen wie Grand Cru Classé aus Bordeaux oder Premier Cru aus Burgund wagen. Diese Weine benötigen oft Jahre derLagerung, um ihr volles Potenzial zu zeigen.

    Der Onlinekauf bietet eine breite Auswahl, erfordert aber Fachwissen. Achten Sie auf die Lagerbedingungen – zu warme oder schwankende Temperaturen können Weine schädigen.

    Praktische Kauftipps:

    • Beginnen Sie mit bekannten Regionen und arbeiten Sie sich vor

    • Nutzen Sie Bewertungen als Orientierung, aber nicht als alleiniges Kriterium

    • Kaufen Sie mehrere Flaschen guter Weine für die Entwicklungsbeobachtung

    • Investieren Sie in eine Grundausstattung verschiedener Stile

    • Dokumentieren Sie Ihre Erfahrungen für zukünftige Käufe

    • Suchen Sie vertrauensvolle Händler mit guter Lagerung

    Richtig dekantieren und servieren – Tipps für Genussmomente

    Das Dekantieren kann den Genuss französischer Rotweine steigern. Junge, tanninreiche Weine aus Bordeaux oder der nördlichen Rhône profitieren von der Belüftung, die ihre Aromen öffnet und die Tannine geschmeidiger macht. Bei älteren Weinen dient das Dekantieren hauptsächlich der Trennung von Sedimenten (Depot).

    Stellen Sie die Flasche idealerweise 24 Stunden vor dem Genuss aufrecht, damit sich Sedimente am Boden sammeln. Öffnen Sie die Flasche vorsichtig und gießen Sie den Wein langsam in eine Karaffe. Halten Sie die Flasche gegen eine Lichtquelle, um das Depot rechtzeitig zu erkennen, und stoppen Sie das Eingießen, sobald Trübstoffe sichtbar werden.

    Bildschirmfoto 2025-11-24 um 19.23.04Die Belüftungszeit variiert: Junge, kraftvolle Weine können ein bis zwei Stunden dekantiert werden, während ältere, fragile Weine nur kurz dekantiert und rasch serviert werden sollten, um ihre Frische nicht zu verlieren. Die optimale Serviertemperatur ist ebenfalls entscheidend: Leichte Loire-Weine bei 12–14°C, mittelschwere Burgunder bei 14–16°C und kraftvolle Bordeaux bei 16–18°C. Zu warme Weine wirken alkoholisch, zu kalte verschließen ihre Aromen.

    Große, bauchigeGläsereignen sich für Burgunder, tulpenförmige Gläser für Bordeaux. Füllen Sie die Gläser nur zu einem Drittel, um Platz zum Schwenken zu lassen. Lagern Sie Wein zuhause an einem kühlen, dunklen Ort bei konstanter Temperatur zwischen 10–15°C und legen Sie die Flaschen, damit der Korken feucht bleibt.

    Dekantier-Anleitung Schritt für Schritt:

    1. Flasche 24h aufrecht stehen lassen

    2. Korken vorsichtig ziehen und prüfen

    3. Karaffe und eventuell Gläser mit warmem Wasser anwärmen

    4. Wein langsam gegen Lichtquelle dekantieren

    5. Bei ersten Sedimenten stoppen

    6. Entsprechend der Weinstil angemessene Zeit belüften lassen

    7. Bei optimaler Temperatur servieren

    Aktuelle Trends bei französischem Rotwein

    Die französische Weinbranche wandelt sich hin zu nachhaltigeren Methoden. Bio-Weinbau wächst jährlich stark; renommierte Weingüter wie Château Pontet-Canet oder Domaine de la Romanée-Conti sind Vorreiter und beweisen, dass Qualität und Ökologie vereinbar sind.

    Der Trend zu jungtrinkigen, fruchtbetonten Weinen spiegelt neue Konsumgewohnheiten wider. Winzer setzen auf innovative Vinifikationsmethoden, die Weine sofort zugänglich machen, ohne ihr Lagerpotenzial zu verlieren.

    Auch innovative Verpackungen setzen sich durch. Leichtere Glasflaschen und alternative Verschlüsse reduzieren den CO2-Fußabdruck. In der Produktion hilft die Digitalisierung durch Präzisionslandwirtschaft, Ressourcen zu schonen und die Traubenqualität zu optimieren.

    „Wir sehen einen klaren Wandel zu nachhaltigeren Praktiken. Konsumenten erwarten exzellente Qualität, aber auch Transparenz und Umweltverantwortung. Diese Entwicklung treibt Innovation voran, ohne die Traditionen zu vergessen.“ - Jean-Baptiste Lecaillon, Kellermeister Champagne Louis Roederer

    Empfehlungen: Französische Rotweine für jeden Geschmack

    Für Einsteiger in französische Rotweine empfiehlt sich ein Côtes du Rhône Villages oder ein Crozes-Hermitage aus der nördlichen Rhône. Sie bieten Frucht, Komplexität und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Aus Bordeaux eignet sich ein Côtes de Bordeaux, um die typische Assemblage in zugänglicher Form kennenzulernen. Ein Bourgogne Rouge von einem renommierten Produzenten bietet einen ersten Eindruck von eleganten Pinot Noir-Weinen.

    Preiskategorie 15-30 Euro:
    In der Mittelklasse finden sich exzellente Village-Weine aus Burgund wie Gevrey-Chambertin. Aus Bordeaux bieten Cru Bourgeois-Weine aus dem Médoc klassischen Bordeaux-Stil zu moderaten Preisen, etwa aus Saint-Estèphe oder Haut-Médoc.

    Premium-Segment ab 50 Euro:
    Premier Cru-Burgunder wie Volnay Premier Cru oder Chambolle-Musigny Premier Cru erreichen fast Grand-Cru-Qualität. Grand Cru Classé aus Bordeaux, etwa aus Saint-Julien oder Pauillac, repräsentieren die Spitze französischer Rotweinkunst. Hermitage oder Côte-Rôtie aus der nördlichen Rhône bieten außergewöhnliches Lagerpotenzial.

    Spezialisierte Weinhändler und Online-Plattformen sind gute Bezugsquellen. Der Direktkauf beim Winzer bietet authentische Erlebnisse.

    Konkrete Weinempfehlungen nach Anlass:

    • Dinner zu zweit:Châteauneuf-du-Pape – kraftvoll, romantisch, besonders

    • Business-Dinner:Bordeaux Cru Bourgeois – seriös, hochwertig, gesprächsfördernd

    • Grillabend:Côtes du Rhône – fruchtbetont, zugänglich, passend zu gegrilltem Fleisch

    • Feiertagsessen:Premier Cru Burgunder – elegant, festlich, unvergesslich

    • Alltag:Loire-Rotwein – leicht, frisch, unkompliziert

    Der optimale Trinkzeitpunkt ist entscheidend. Junge Weine sind sofort genießbar, lagerfähige Bordeaux oder Burgunder entfalten ihre Pracht oft erst nach Jahren.

    Fazit

    Französischer Rotwein bietet eine unvergleichliche Vielfalt an Stilen und Qualitäten, geprägt von jahrhundertealter Weinkultur und einzigartigen Terroirs. Von kraftvollen Bordeaux über elegante Burgunder bis zu würzigen Rhône-Weinen – für jeden Geschmack und Anlass gibt es den passenden Wein.

    Das Verständnis für Rebsorten, Regionen und Qualitätsstufen ist die Basis für bewusste Weinkäufe. Die französische Weinkultur lebt von der Balance zwischen Tradition und Innovation, was sich in Trends zu Nachhaltigkeit und neuen Genussformaten zeigt. Mit Grundkenntnissen und Experimentierfreude können auch Einsteiger schnell ihre Lieblingsweine entdecken. Jeder Schluck erzählt dabei eine Geschichte seines Terroirs und der Menschen dahinter.

    FAQ: Häufige Fragen zu französischem Rotwein

    Welche Rotweine aus Frankreich sind die besten?

    Zu den besten französischen Rotweinen zählen Spitzengewächse aus Bordeaux (z. B. Pauillac, Saint-Émilion), Burgund (Pinot Noir aus der Côte d’Or) sowie Rhône-Weine wie Châteauneuf-du-Pape. Diese Regionen stehen weltweit für höchste Qualität, komplexe Aromen und großes Reifepotenzial. Die Bewertung hängt jedoch stark vom Jahrgang und vom einzelnen Erzeuger ab.

    Wie heißt ein edler Rotwein aus Frankreich?

    Edle französische Rotweine stammen häufig aus Bordeaux (z. B. Grand Cru Classé), Burgund (Grand Cru Pinot Noir) oder dem Rhône-Tal (Châteauneuf-du-Pape). Diese Weine zeichnen sich durch ihre Herkunftsqualität, lange Fassreife und komplexen Stil aus. Viele gehören weltweit zu den begehrtesten und teuersten Rotweinen.

    Welcher ist der beste Rotwein aus Frankreich?

    Einen „besten“ Rotwein gibt es nicht, jedoch gelten Château Margaux, Château Lafite Rothschild, Romanée-Conti und Château Latour als internationale Referenzen. Sie repräsentieren die Spitze der französischen Weintradition und erzielen regelmäßig höchste Bewertungen. Ihr Stil reicht von samtig-elegant bis kraftvoll und langlebig.

    Welcher französische Rotwein ist trocken?

    Die überwiegende Mehrheit der französischen Rotweine ist trocken – dazu zählen Bordeaux, Burgund, Rhône-Weine, Languedoc-Rotweine und viele Loire-Gewächse. Trocken bedeutet, dass praktisch kein Restzucker mehr im Wein vorhanden ist. Nur wenige Spezialitäten wie Banyuls sind süß, ansonsten dominiert in Frankreich klar die trockene Stilistik.

    Welchen Rotwein trinken Franzosen?

    Franzosen trinken am häufigsten regionale Klassiker: Bordeaux-Cuvées, südfranzösische Weine (z. B. Languedoc, Côtes du Rhône) und im Osten Pinot Noir aus Burgund oder dem Elsass. Die Wahl hängt stark von der Esskultur ab – leichte Pinot Noirs zum Essen, kräftigere Cuvées für festliche Anlässe. Grundsätzlich bevorzugen viele Franzosen trockene, elegante Rotweine.

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