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Brunello di Montalcino (Seite:4)

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    Brunello di Montalcino (Seite:4)

    Der Brunello di Montalcino wächst auf einer Fläche von rund 2.100 Hektar im Süden der Toskana, nahe der Stadt Siena. Zypressen und Olivenhaine säumen die typische Hügellandschaft und machen die toskanische Idylle perfekt.

    Der “kleine Bruder” des Brunello di Montalcino ist der Rosso di Montalcino. Auch er muss aus 100 % Sangiovese bestehen, darf aber einen höheren Ertrag haben und früher vermarktet werden.

    Zu den berühmtesten Brunellos überhaupt gehören der Pian delle Vigne Brunello di Montalcino DOCG der Familie Antinori und der Rennina Brunello di Montalcino DOCG von Angelo Gajas Weingut Pieve Santa Restituta.

    Geschichte des Brunello

    Die erste Erwähnung eines Weins mit dem Namen Brunello stammt bereits aus dem 14. Jahrhundert, doch den verbürgten Startschuss für die Erfolgsgeschichte des Brunello di Montalcino gab Clemente Santi, als er Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Selektion eines besonders kompakten Sangiovese-Klons begann.

    In den folgenden Jahren hatte die Familie Santi ein regelrechtes Monopol auf die Herstellung des Brunello.

    Brunello di Montalcino wurde 1966 als einer der ersten 8 italienischen Weine in den DOC-Status erhoben. Da bereits ein Jahr später das Konsortium gegründet wurde, welches strenge Produktionsrichtlinien und Qualitätskontrollen vorschrieb, entwickelte sich die Qualität des elegaten Rotweins äußerst positiv und es entstand ein regelrechter Brunello-Boom.

    1980 folgte der Ritterschlag: Brunello di Montalcino wurde als erstes italienisches Anbaugebiet in den DOCG-Status erhoben.

    Klima und Böden

    Das Klima ist mediterran und sehr trocken. Niederschläge fallen vor allem im Frühjahr und im Spätherbst, was für eine gesunde Entwicklung der Trauben ideal ist. Der 1738 Meter hohe Monte Amiata südlich von Montalcino schützt das Gebiet zudem vor verheerenden Unwettern.

    Typisch für die Toskana ist auch Montalcino sehr hügelig, was zu unterschiedlichen Mikroklimata in den 120 bis 650 Meter hoch gelegenen Weinbergen führt. Auch die Böden der Hügel in und um Montalcino sind sehr unterschiedlich, da sie in verschiedenen geologischen Zeitaltern entstanden sind.

    Generell sind die höheren Lagen karger und steiniger, was sich positiv auf die Qualität des Traubenmaterials auswirkt. Der Boden besteht hier meist aus Mergel und Kalk.

    Stile des Brunello di Montalcino

    Traditioneller Stil: Relativ schlanke Weine von großer Finesse und Eleganz. Nach einer langen Maischestandzeit erfolgt meist ein langer Ausbau in großen Fässern aus slawonischer Eiche.

    Moderner Stil: Kräftige Weine mit sehr reifer, konzentrierter Frucht und ausgeprägter Holzwürze. Der Ausbau erfolgt oft in neuen Barriques und Tonneaux.

    Geschmack des Brunello

    Der Brunello besticht durch seine Aromenkomplexität, die von Kirsche über Cassis bis hin zu Organgenzesten reicht. Klassisch-eleganten Vertretern mit weniger Fülle und weniger schmeckbaren Holznoten stehen tiefdunkle, extraktreiche, würzige, aber aromatisch reiche Blockbuster-Brunellos gegenüber.

    Brunello gehört zu den Weinen mit dem größten Reifepotential weltweit. Viele Weine erreichen Ihren geschmacklichen Höhepunkt erst Jahrzehnte nach ihrer Füllung.

    Welches Essen zu Brunello?

    Jüngere Weine mit intensiver Frucht und präsentem Tanningerüst harmonieren hervorragend mit den Röstaromen von gegrilltem roten Fleisch. Ein lokaler Klassiker ist der Brunello zu Bistecca alla Fiorentina.

    Auch zu vielen Wildgerichten passt der Brunello hervorragend, wobei hier reifere Weine mit weniger Primärfrucht und feiner Eleganz besonders geeignet sind. Außerdem passt Brunello hervorragend zu würzigen Käsesorten wie Pecorino.

    WirWinzer FAQ - die meistgestellten Brunello Fragen:

    Warum ist Brunello so teuer?

    Der Brunello di Montalcino ist einer der begehrtesten Weine der Welt. Die feine Eleganz und die Reinheit der Frucht erreicht der Sangiovese meist nur hier. Zudem ist die Produktionsmenge vergleichsweise gering, was die Preise in die Höhe treibt. Eine preiswerte Alternative ist der kleine Bruder Rosso di Montalcino. 

    Welcher ist der beste Brunello? 

    Wie bei jedem Wein scheiden sich hier die Geister. Häufig werden die Brunellos von Biondi Santi und derTenuta Nuova genannt. Je nach Jahrgang ringen aber auch andere Weingüter um die Brunello-Krone und wurden dabei auch schon oft mit 100 Parker-Punkten prämiert. 

    Ist Brunello ein Chianti? 

    Nein, beides sind zwar toskanische Rotweine aus der Rebsorte Sangiovese, aber ein Brunello darf nur in dem festgelegten, 2.100 Hektar großen Gebiet Brunello di Montalcino hergestellt werden. 

    Ist Brunello eine Rebsorte?

    In gewisser Weise schon, ja. Brunello, in der Langfassung Brunello di Montalcino, ist ein Wein, der zu 100 % aus der Rebsorte Sangiovese besteht, die in einem begrenzten Gebiet rund um die Gemeinde Montalcino angebaut wird. Der spezifische Klon des Sangiovese wurde früher - und wird auch heute noch - als Brunello bezeichnet.

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