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Schaumweine. Sekt und Secco

Der Begriff "Schaumwein" steht für eine Gruppe schäumender Weine mit festgelegtem Kohlenstoffdioxid-Mindestanteil und einem Überdruck von mindestens drei Bar in der Flasche. Als Schaumweine gelten vor allem Produkte, die als Sekt oder als Prosecco in den Handel kommen. Kein Schaumwein im gesetzlichen Sinn ist dagegen der zumeist als zu den Tafelweinen gerechnete Perlwein.

Es werden bei der Herstellung von Schaumwein drei Grundmethoden unterschieden. Nach der ursprünglichsten Methode für Schaumweine gärt der Traubenmost einmal und zwar allein auf Grundlage des im Most vorhandenen eigenen Traubenzuckers.

Bei einer weiteren Variante für Schaumweine wird durch Beigabe ("Dosage") von Zucker und Hefekulturen zu einem Grundwein bei der Gärung mehr Kohlensäure beim Schaumwein entwickelt. Diese Kellertechnik ist für hochwertige Schaumweine wie Sekt guter Qualität oder Champagner üblich.

Bei der dritten Methode für Schaumwein wird lediglich fremde Kohlensäure in einen Wein hineingepumpt. Schaumweine aus dieser Herstellung ("Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure") gelten in der Regel als weniger qualitativ als Schaumweine traditioneller Machart.

Bekannte Schaumweine sind der spanische Cava oder der ukrainische Krimsekt. Der berühmteste Schaumwein ist der ausschließlich in der Champagne produzierte Champagner. In anderen Regionen Frankreichs produzierter hochwertiger Schaumwein wird "Crémant" genannt.

In Deutschland gilt für entsprechende dort hergestellte Schaumweine die Bezeichnung " Sekt". Der Begriff  "Sekt" leitet sich vom lateinischen "siccus" ("trocken") ab. Die in der Regel mehreren Grundweine ("Cuvée"), auf denen diese Schaumweine basieren, müssen demselben Anbaugebiet zurechenbar sein. Deutscher Sekt muss einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 10% aufweisen. Die Geschmacksrichtungen für Sekt reichen von naturherb (Süßegehalt etwa eines halben Zuckerwürfels je Liter Sekt) bis zu mild (ungefähr 25 Zuckerwürfel pro Liter Sekt). Bekannte Hersteller deutscher Schaumweine sind unter anderem Henkell, Rotkäppchen, Mumm und Geldermann.

In scharfer Konkurrenz steht der Sekt mit dem Prosecco. Allgemein wird unter "Prosecco" ein frischer italienischer, dem Sekt ähnlicher Schaumwein verstanden. Genau genommen ist  "Prosecco" aber lediglich die urprüngliche Bezeichnung für eine nach dem Dorf Prosecco benannten weiße Rebsorte. Der Name Prosecco hat nichts mit "secco" (trocken") zu tun. Heute steht "Prosecco" für das Anbaugebiet des Prosecco in Venetien hinweist. Prosecco gibt es als Perlwein ("Proseco Frizzante") als Stillwein (Prosecco Spento) und als Schaumwein ("Prosecco Spumante"). Die Traube trägt mittlerweile den Namen Glera. 

Sekt

Der Sekt kann alleine in Deutschland eine lange Tradition vorweisen und erfreut uns schon lange dank seines spritzigen Charakters. Sekt gibt sich als ein frisches, prickelndes Getränk, welches einen ansehnlichen Ruf genießt. Sekt verkörpert Luxus, Liebe, Wohlstand, Festlichkeit und zu besonderen Gelegenheiten lässt man gerne den Korken knallen. 

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Secco

Die Bezeichnung "Secco" ist ein Begriff, der jedem durch die Beschreibung eines Weines als "trocken" geläufig ist (ital. secco = trocken, semisecco = halbtrocken).
Inzwischen hat sich "Secco" in Deutschland und in Österreich auch als Synonym für einen Perlwein durchgesetzt. Dieser Umstand rührt daher, dass aus dem italienischen "Prosecco frizzante", einfach das Wortsegment "Secco" übernommen wurde und es seitdem als allgemeine Bezeichnung für deutsche Perlweine verwendet wird.

Ende des 20. Jahrhunderts kamen Perlweine durch den italienischen Prosecco frizzante erstmals wieder in Mode. Bereits in den 50er und 60er Jahren war der Perlwein ein beliebtes Getränk, geriet jedoch über die Jahre ein wenig in Vergessenheit. Heutzutage werden auch deutsche Perlweine unter dem Namen Secco wieder erfolgreich vermarktet.

Perlweine sind eine eigene Getränkeart, also weder den Schaumweinen noch den Stillweinen (den nicht schäumenden Weinen) zuzuordnen. Secco ist demzufolge ein halb schäumender Wein, der aus Tafel- oder Qualitätsweinen gewonnen wird, bevorzugt aus den Rebsorten Weißburgunder oder Riesling. Bei der Herstellung von Secco wird die Kohlensäure, die beim Gärungsvorgang entsteht, später wieder zugesetzt. Der minimale Alkoholgehalt liegt bei 8,5 Vol.-% Alkohol und der Kohlensäuredruck darf sich zwischen 1 bar und 2,5 bar bewegen. Sekt dagegen wird bei bis zu 6 bar abgefüllt. Ein weiterer Unterschied zum Schaumwein ist die fehlende Agraffe beim Secco. Als Agraffe wird der Haltedraht am Korken bezeichnet, der verhindert, dass trotz des vorherrschenden Drucks in der Flasche der Korken davonfliegt. Secco wird meist mit einem Drehverschluss verschlossen oder aber verkorkt und mit einer Kordel versehen. Im Handel ist Secco für gewöhnlich günstiger als Schaumwein, da er nicht der Sektsteuer unterliegt.

Der süße Geschmack ist bezeichnend für den Perlwein, wodurch die gewisse "Schärfe" der Kohlensäure etwas gedämpft wird. Im Sommer ist der feinperlige, sanft-fruchtige Secco bei 6-8 Grad serviert ein erfrischendes, prickelndes Weinerlebnis.

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