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Deutschland Weine: Winzergemeinschaft Franken (Seite:5)

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Deutschland Weine: Winzergemeinschaft Franken (Seite:5)

Deutsche Weine stehen für eine außergewöhnliche Bandbreite an Stilrichtungen – von filigran und mineralisch bis vollmundig und kraftvoll. Das liegt vor allem an den sehr unterschiedlichen Landschaften und Mikroklimata: Viele der berühmtesten Lagen liegen entlang großer Flüsse wie Rhein, Mosel, Main, Nahe und Neckar. Dort speichern Wasserflächen und steile Hänge Wärme, während kühle Nächte für langsame Reife sorgen. Dieses Wechselspiel macht deutsche Weine oft besonders präzise, duftig und klar in ihrer Aromatik.

International gilt Deutschland als Heimat großer Rieslinge. Riesling bringt – je nach Herkunft und Ausbau – Noten von Zitrus, grünem Apfel, Pfirsich oder Aprikose hervor und kann von knochentrocken bis edelsüß reichen. Typisch ist dabei die Balance aus lebendiger Säure und feiner Frucht. Neben Riesling prägen auch Müller-Thurgau, Silvaner, Grauburgunder und Weißburgunder den deutschen Weißwein-Stil. Silvaner ist besonders in Franken bekannt und zeigt dort häufig eine eher kräuterige, erdige und zugleich elegante Art.

Doch deutscher Wein ist längst nicht nur weiß: Der Spätburgunder (Pinot Noir) ist die wichtigste Rotweinsorte und liefert – je nach Region – feine, oft samtige Rotweine mit Aromen von Kirsche, Himbeere oder roten Johannisbeeren, manchmal ergänzt durch würzige und erdige Nuancen. In Württemberg sind zudem Lemberger (Blaufränkisch) und Trollinger traditionsreich, während Dornfelder vielerorts für fruchtbetonte Rotweine und Cuvées genutzt wird.

Die Böden sorgen für zusätzliches Profil: Schiefer an der Mosel und an Teilen von Mittelrhein und Nahe kann Weinen eine klare, kühle Mineralität geben. Kalk- und Muschelkalkböden – etwa in Franken oder der Pfalz – unterstützen oft eine straffe Struktur und eine salzige, präzise Anmutung. Löss und Lehm liefern häufig rundere, zugängliche Weine mit weicherer Textur. Genau diese Kombination aus Klima, Hanglage, Flussnähe und Boden macht deutsche Weinherkünfte so unterscheidbar.

Bekannte Lagen für deutsche Weine sind zum Beispiel die Wehlener Sonnenuhr (Mosel), der Scharzhofberger (Saar), der Rüdesheimer Berg Schlossberg (Rheingau), der Würzburger Stein (Franken) oder das Forster Ungeheuer (Pfalz) – Namen, die für Herkunft und Charakter stehen und die Stilvielfalt des deutschen Weins besonders gut zeigen.

 
WirWinzer FAQ – die meistgestellten Deutschland-Fragen
Welche Rebsorten sind typisch für deutsche Weine?
Deutschland ist besonders für Riesling bekannt. Häufig sind außerdem Müller-Thurgau, Silvaner, Grauburgunder und Weißburgunder. Bei den Rotweinen steht Spätburgunder im Mittelpunkt, ergänzt je nach Region durch Dornfelder, Lemberger oder Trollinger.

Was macht deutsche Weine besonders?
Die Kombination aus vielfältigen Weinlandschaften, kühlen bis moderaten Klimabedingungen und sehr unterschiedlichen Böden sorgt für Weine mit klarer Aromatik und hoher Präzision. Gerade Weißweine wirken oft frisch und mineralisch, während Rotweine – vor allem Spätburgunder – eher elegant und fein strukturiert ausfallen.

 

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