Pago de Larrainzar: Elegante Assemblagen aus einem magischen Ort am Jakobsweg
Pago de Larrainzar ist ein kleines, familiengeführtes Weingut in Navarra, das durch seine malerische Lage neben dem historischen Kloster Irache und seine feinen, eleganten Cuvées besticht. Auf 17 Hektar eigenen Reben entstehen Weine mit Charakter und Tiefe, die mit viel Sorgfalt und Präzision ausgebaut werden – stets im Einklang mit der Natur und der Geschichte des Ortes. Weiterlesen
Bereits 1891 begann Luis Larrainzar mit dem Weinbau auf dem traditionsreichen Familienbesitz, der seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur Familie gehört. Heute führen Miguel C. Larrainzar und seine Kinder Miguel Jr. und Irene die Philosophie weiter. Der Weinberg liegt unmittelbar am Jakobsweg, umgeben von alten Gärten, Wald und Hügeln – ein Ort, an dem schon die Mönche von Irache Wein kelterten. Seit 2001 wird hier wieder mit Hingabe und Respekt vinifiziert. Die Weine spiegeln diese Herkunft wider: fein abgestimmt, vielschichtig, gewachsen aus einem Erbe, das tief in der Region verwurzelt ist.
Der Weinberg von Pago de Larrainzar ist das Herzstück des Projekts. Auf 575 Metern Höhe, mit leichtem Gefälle und einer dominierenden franco-arenosa-Bodenstruktur, wachsen Tempranillo, Garnacha, Cabernet Sauvignon und Merlot. Die Böden – reich an groben Sanden, Steinen und einem hohen Kalziumgehalt – fördern Trauben mit fester Struktur und dichter Aromatik. Die Ernte erfolgt manuell, in kleinen Kisten, mit strenger Selektion. Jeder Jahrgang beginnt erst nach vollständiger Reife der Trauben, meist Mitte Oktober.
Ausgebaut werden die Partien getrennt, in französischen Barriques unterschiedlicher Herkunft und Tostung. Erst nach der Reifezeit erfolgt die Assemblage – angepasst an die Bedingungen des Jahrgangs. Die Weine entstehen in kleinen Chargen, oft mit nur wenigen tausend Flaschen. Hinter jedem dieser Weine steckt ein durchdachter Prozess, der das Terroir bewahrt und dabei internationale Trinkfreude ins Glas bringt.