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Hugas de Batlle

Celler Hugas de Batlle

Celler Hugas de Batlle: Meeresnähe, Schieferböden und Tramontana als prägende Elemente

Celler Hugas de Batlle liegt eingebettet im nordöstlichsten Zipfel Kataloniens, wo der kräftige Nordwind Tramontana, das nahe Mittelmeer und eine urwüchsige Landschaft das Mikroklima und die Bedingungen der Reben maßgeblich bestimmen. Die kleine Bodega setzt auf naturnahe Weinbergsarbeit und produziert in bewusst begrenzten Mengen charaktervolle Weine, die den Einfluss ihrer Umgebung widerspiegeln. Weiterlesen

Eduard Hugas de Batlle
Eduard Hugas de Batlle
Eigentümer und Winzer

Die Ursprünge des Weinguts reichen mehrere Generationen zurück, doch seine heutige Form nahm Celler Hugas de Batlle im frühen 21. Jahrhundert an, als die Familie beschloss, das bestehende Rebbesitz zu revitalisieren und die eigene Weinproduktion zu professionalisieren. Die Parzellen in der DO Empordà wurden neu strukturiert, alte Reben erhalten und durch gezielte Pflanzungen ergänzt. Mit einer klaren Vision ausgestattet, verfolgt das Weingut seitdem konsequent die Idee, das Terroir von Coma Fredosa und La Falguera in seinen Weinen präzise zum Ausdruck zu bringen. Dabei profitiert das Projekt von der engen Verbindung zur Region sowie vom tiefen Verständnis der örtlichen Gegebenheiten.

Im Mittelpunkt der Philosophie steht das Zusammenspiel von Boden, Klima und Rebsorte. Die Weinberge liegen auf Schieferformationen, deren mineralische Struktur den Garnachas und Cariñenas eine markante Tiefe verleiht. Der Wind trocknet die Reben nach Regenfällen und wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Trauben aus, während die unmittelbare Nähe zum Meer temperaturregulierend wirkt und die nächtliche Frische begünstigt.

In der Kellerarbeit wird auf eine präzise, handwerkliche Verarbeitung gesetzt: Die Lese erfolgt manuell, Selektion und Ausbau erfolgen mit Bedacht und ohne unnötige Eingriffe. Ziel ist es, den Ausdruck der Lagen Coma Fredosa und La Falguera in Verbindung mit der pizarra-Struktur des Bodens möglichst unverfälscht in die Flasche zu bringen – eine Haltung, die dem Anspruch kleiner Produktionsmengen und handwerklicher Detailversessenheit gerecht wird.