Südwestfrankreich: Rückkehr alter Traditionen und Sorten
Die Weinbauregion Südwestfrankreich fasst viele kleinere Anbaugebiete zusammen, welche südlich sowie östlich der wesentlich bekannteren Anbauregion Bordeaux und westlich von Languedoc liegen. Gemeinsam verfügen sie über ungefähr 55.000 Hektar Rebfläche. Diese Weitläufigkeit bringt eine große Anzahl sehr unterschiedlicher Weine von hervorragender Qualität und angemessenen Preisen hervor. Für Urlauber hat Südwestfrankreich daneben auch viel landschaftliche Schönheit und Geschichte zu bieten. Literaturfreunde finden hier in der Gascogne die Heimat von D'Artagnan aus Dumas "Die drei Musketiere". Weiterlesen
Die Anbaugebiete in Südwestfrankreich gehören zu den ältesten Frankreichs. Bereits in der Zeit der römischen Republik wurde hier Wein hergestellt. Bereits im Mittelalter wurde dieser exportiert, insbesondere nach Holland. Wichtigster Hafen dafür war allerdings Bordeaux, das später für viele Weine der Nachbarregion Importverbote einführte. Der Exportrückgang und die Reblaus Krise führten im 20. Jahrhundert zu einer Verringerung der Produktion und einer starken Reduzierung der Anbauflächen, weshalb Südwestfrankreich unter heutigen Weinfreunden trotz seiner Größe eher ein Geheimtipp ist. Mittlerweile findet man die köstlichen Weine aus Südwestfrankreich wieder etwas häufiger im Handel.
Je nachdem, welches Anbaugebiet in Südwestfrankreich man besucht, findet man ganz unterschiedliche Weinspezialitäten. So ist zum Beispiel Bergerac für seine süßen Weißweine bekannt. Liebhaber sollten aber auf jeden Fall auch die tiefdunklen und ausdrucksstarken Produkte aus Cahors probieren. Die Gascogne bietet mit dem Armagnac vor allem einen ausgezeichneten Weinbrand, eignet sich aber auch gut für Entdeckungsreisen, da sie viele sehr individuelle Weine hervorbringt. Insgesamt 55 teilweise sehr kleine Anbaugebiete sorgen für eine fast nicht zu überschauende Auswahl an unterschiedlichen Geschmackskreationen mit langer Tradition.
Aufgrund seiner Größe weist Südwestfrankreich keine einheitlichen Bodenmerkmale auf und kann dadurch optimale Anbaubedingungen für eine große Bandbreite unterschiedlicher Rebsorten bieten. Tatsächlich wird es von Experten gerne als Museum alter Weinarten bezeichnet, die man anderswo kaum noch findet. Am weitesten verbreitet sind Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot, Sauvignon Blanc und Sémillon. Wer die Weine von Südwestfrankreich wirklich erleben möchte, sollte aber auch Produkte aus Sorten probieren, von denen er nie zuvor gehört hat.
WirWinzer FAQ - die meistgestellten Südwestfrankreich-Fragen
Wo liegt Südwestfrankreich?
Die Weinbauregion Südwestfrankreich fasst viele kleinere Anbaugebiete zusammen, welche südlich und östlich der wesentlich bekannteren Anbauregion Bordeaux und westlich von Languedoc liegen.
Welche Rebsorten werden in Südwestfrankreich angebaut?
Aufgrund seiner Größe weist Südwestfrankreich keine einheitlichen Bodenmerkmale auf und kann dadurch optimale Anbaubedingungen für eine große Bandbreite unterschiedlicher Rebsorten bieten. Tatsächlich wird es von Experten gerne als Museum alter Weinarten bezeichnet, die man anderswo kaum noch findet. Am weitesten verbreitet sind Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot, Sauvignon Blanc und Sémillon.
Welche Rebsorten werden in Südwestfrankreich angebaut?
Die Rebfläche des Rhônetal erstreckt sich auf rund 61.000 Hektar mit einer jährlichen Produktionsmenge von 2,5 Millionen Hektoliter Ertrag.
Welche typischen Weine aus Südwestfrankreichgibt es?
Je nachdem, welches Anbaugebiet in Südwestfrankreich man besucht, findet man ganz unterschiedliche Weinspezialitäten finden. So ist zum Beispiel Bergerac für seine süßen Rotweine bekannt. Rotweinliebhaber sollten aber auf jeden Fall auch die tiefdunklen und ausdrucksstarken Produkte aus Cahors probieren. Die Gascogne bietet mit dem Armagnac vor allem einen ausgezeichneten Weinbrand, eignet sich aber auch gut für Entdeckungsreisen, da sie viele sehr individuelle Weine hervorbringt.
Was für Böden gibt es in Südwestfrankreich?
Im Norden liegen die Reben unter kontinentalem Einfluss und es dominieren kühle, nördliche Winde. Im Süden herrscht mediterranes Klima vor, aber auch der Mistral ist hier noch zu spüren.
Was für Böden gibt es in Südwestfrankreich?
Aufgrund seiner Größe weist Südwestfrankreich keine einheitlichen Bodenmerkmale auf und kann dadurch optimale Anbaubedingungen für eine große Bandbreite unterschiedlicher Rebsorten bieten.
Seit wann wird in Südwestfrankreich Wein angebaut?
Die Anbaugebiete in Südwestfrankreich gehören zu den ältesten Frankreichs. Bereits in der Zeit der römischen Republik wurde hier Wein hergestellt. Bereits im Mittelalter wurde dieser exportiert, insbesondere nach Holland. Wichtigster Hafen dafür war allerdings Bordeaux, das später für viele Weine der Nachbarregion Importverbote einführte. Der Exportrückgang und die Reblaus Krise führten im 20. Jahrhundert zu einer Verringerung der Produktion und einer starken Reduzierung der Anbauflächen, weshalb Südwestfrankreich unter heutigen Weinfreunden trotz seiner Größe eher ein Geheimtipp ist. Mittlerweile findet man die köstlichen Weine aus Südwestfrankreich wieder etwas häufiger im Handel.