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lichti & astroh

lichti & astroh

lichti & astroh: Herkunftsgeprägte Pfälzer Weine mit klarem Stilbewusstsein

Das Weingut lichti & astroh steht für präzise Handwerkskunst und einen kompromisslosen Qualitätsanspruch. Hier entstehen Weine, die nicht modischen Trends folgen, sondern konsequent das Terroir ihrer Herkunft ausdrücken – reduziert auf das Wesentliche, aber mit großer Tiefe. Die stilistische Klarheit spiegelt sich im gesamten Sortiment wider und macht die Handschrift des Hauses unverwechselbar. Weiterlesen

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Biologisches Weingut
Freya & Alex
Freya & Alex
Inhaber

Gegründet wurde lichti & astroh im Jahr 2022 von Freya Lichti und Alexander Strohschneider im traditionsreichen Weinort Herxheim am Berg an der Mittelhaardt, einem besonders privilegierten Abschnitt der Deutschen Weinstraße. Die Rebflächen des jungen Betriebs liegen in ausgewählten Lagen der Gemeinden Leistadt (Bad Dürkheim) und Laumersheim. Besonders hervorzuheben sind Parzellen in Leistadter Kalkofen, Kirchenstück, Herzfeld sowie Laumersheimer Kirschgarten und Steinbuckel – teils unberührte, nicht flurbereinigte Weinberge auf massivem Kalksteinfels. Der Betrieb bewirtschaftet rund neun Hektar nach biologischen Richtlinien, angelehnt an die Standards des ECOVIN-Verbands. Bereits kurz nach Gründung wurde das Weingut mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als „Entdeckung des Jahres“ im Eichelmann 2023 und bei wein.plus für 2024/2025.

Im Mittelpunkt der Arbeit von lichti & astroh steht eine kompromisslose Weinbereitung, die Präzision und Herkunft miteinander verbindet. Die Bewirtschaftung erfolgt mit hohem manuellem Aufwand, selektiver Handlese und vollständigem Verzicht auf Reinzuchthefen. Stattdessen kommen ausschließlich weinbergseigene Hefen zum Einsatz, die den Charakter jeder Lage besonders deutlich herausarbeiten. Im Keller setzt Kellermeister Alexander Strohschneider auf Reduktion und Geduld: Die Gutsweine werden vorwiegend im Edelstahltank ausgebaut, während Terroir- und Lagenweine auf der Hefe in kleinen Eichenholzfässern reifen. Weißweine liegen dabei mindestens zwölf, Rotweine sogar über 18 Monate auf der Feinhefe. Der Ausbau erfolgt ohne Filtration und mit nur minimaler Schwefelgabe, um die Weine so unverfälscht wie möglich abzufüllen.

Das Rebsortenspektrum umfasst vor allem Riesling und Burgundersorten – Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder sowie Spätburgunder und St. Laurent. Die kalkreichen Böden verleihen den Weinen Struktur, Frische und mineralische Tiefe. Die Rieslinge präsentieren sich dabei klar, straff und präzise, mit langem Nachhall. Die Burgunder zeigen sich fokussiert und vielschichtig, ohne vordergründige Frucht oder Holzprägung, während die Rotweine durch feine Tanninstruktur, Eleganz und ein zurückhaltendes Aromenspiel überzeugen. Jeder Wein ist Ausdruck eines spezifischen Ortes – durchgegoren, puristisch und gleichzeitig äußerst zugänglich.

Auszeichnungen