Blauer Wildbacher - Der rassige Rote
Bereits im 16. Jahrhundert erwähnt, aber vermutlich schon von den Kelten angebaut, gilt der Blauer Wildbacher zu den alten roten Rebsorten Europas. Weiterlesen
Seine kleine Anbaufläche liegt hauptsächlich in der Weststeiermark, wo aus den bläulichen Reben vor allem "Schilcher" - gekelterter Rosé, der jedoch zu den Rotweinen gezählt wird - produziert wird.
Blauer Wildbacher ist aufgrund seines markant trockenen Aromas und der rassigen Säure eine besondere Spezialität, die vor allem als Aperitif eine willkommene Erfrischung präsentiert.
WirWinzer FAQ - die meistgestellten Blauer-Wildbacher-Fragen
Wo wächst der Blaue Wildbacher?
Die Sorte ist praktisch nur in der Steiermark vertreten. Für die Erzeugung von Schilcher ist nur die Sorte Blauer Wildbacher zugelassen, welche auf die Weinbaugebiete der Steiermark begrenzt ist.
Wie sieht der Blaue Wildbacher aus?
Der Blaue Wildbacher besitzt ein keilförmiges, drei- bis fünflappiges Blatt. Seine Traube ist kegelförmig, die Beeren rundlich und blauschwarz. Sie schmecken leicht grasig
Wie schmeckt der Blaue Wildbacher?
Der Wein besticht mit einer rassigen Säure und besitzt ein markantes Geruchs- und Geschmacksbild. Der Wein ist fruchtig-frische, robusten Wein und als Aperitif beliebt. Auf Gneis- und Schieferböden erreicht die Sorte ein grasig-würziges Bukett. Aus Blauem Wildbacher werden auch Rotweine, sowie auch Prädikats- und Eisweine erzeugt.