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Anspruchsvoll und vielseitig. Der Spätburgunder

Die Rebsorte  Spätburgunder ist auch bekannt unter dem Namen Pinot noir und gilt als eine der anspruchsvollsten Rebsorten, da sie sowohl bestimmte Forderungen an die Güte der Lage, den Boden und die Klimaverhältnisse stellt, als auch an das Verhalten und Engagement der Winzer im Keller. Doch das Ergebnis ist die Mühen wert. Pinot noir gilt als eine der wertvollsten und ausdrucksstärksten Rebsorten und der Spätburgunder  ist der beliebteste Rotwein der Deutschen, auch wenn er oftmals Jahre der Reife benötigt, um seine volle Größe auszuspielen.

Spätburgunder wurde nicht wie andere Rebsorten gezüchtet, sondern aus den Wildrebsorten ausgelesen. Bekannte Anbaugebiete Deutschlands für den Pinot noir ist das Burgunderland Baden, wo besonders der Kaiserstuhl als Lage einen guten Ruf genießt, der Rheingau, Württemberg und die Ahr als größtes geschlossenes Rotweinanbaugebiet hierzulande. Die Rebsorte Spätburgunder besitzt zahlreiche Klone, darunter sind allein in Frankreich über 50 verschiedene zugelassen. Zu den Klonen und Mutationen des Spätburgunders zählen unter anderem der Früh-, Weiß- und Grauburgunder und der Schwarzriesling. In Deutschland nimmt der Spätburgunder mit knapp 12.000 Hektar den drittgrößtem Anteil an den Weinanbauflächen ein.

Seine fordernden Charakterzüge zeigt der Spätburgunder bereits in seiner Kindheit im Weinberg. Dort schätzt der Pinot noir kalksteinhaltige Böden mit guter Drainage und eher kühle Klimalagen. Resistenzen gegen Schädlinge, Fäulnis und Spätfröste zählen nicht zu den Stärken dieser Rebsorte, was den Winzern schon am Anfang dieser schwierigen Odysee einige Sorgen bereitet. Das Klima wünscht der Spätburgunder kühl, da die früh reifenden Trauben so ihre Säure und Geschmacksstoffe nicht einbüßen. In der Jugend des Pinot noir im Keller steht der Winzer im Zwiespalt zwischen dem Herauslösen von Aromen ohne dass dabei jedoch zu viele Tannine in den Wein gelangen. Der Spätburgunder  wird in der Regel zu einem trockenen Rotwein ausgebaut, wobei aus den roten Trauben des Pinot noir auch ein Weißwein, der Blanc de noirs, herstellt werden kann. Dabei wird die Maischestandzeit möglichst kurz gehalten, damit nur wenig Farbstoffe aus der Beerenhaut extrahiert werden können.

Die Vielschichtigkeit der Aromen des Spätburgunder Rotwein ist enorm. Von schwer und streng über tanninbetont, vollmundig bis hin zu samtig, weich und fruchtig lässt sich ein weites Feld an Aromen finden. Mit einem Ausbau im Barriquefass lassen sich weitere Nuancen wie Vanille, Mandel und Zimt ins Portfolio der Aromen des Spätburgunder aufnehmen. Erdbeere, Kirsche, Brombeere und schwarze Johannisbeere sowie zuweilen kräutrige Noten finden sich im Bouquet des Spätburgunder.

 

Spätburgunder

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