Weingut KarthäuserhofDas Weingut Karthäuserhof wurde 1354 erstmals dokumentiert. Damals wurde durch die Karthäusermönche der erste Wein auf dem gleichnamigen Berg gekeltert. Bevor das Weingut Anfang des 19. Jahrhunderts an Valentin Leonardy versteigert und anschließend in den Besitz der Familie Rautenstrauch überging, befand es sich in den Händen Frankreichs. Danach kam Werner Tyrell als damaliger Präsident des Deutschen Weinbauverbandes. Christoph Tyrell ist heute Besitzer in sechster Generation des Karthäuserhofs welches mittlerweile zu den führenden Deutschen Weingütern zählt.

Das Halsschleifen-Etikett gilt als Besonderheit des Weinguts und kennzeichnet traditionell alle Flaschen. Die Erlaubnis das Etikett am Flaschenhals anzubringen ist dabei auch einzigartig in Deutschland.

Die ausschließlich handverlesenen Trauben werden in den eigenen Gewölbekellern gekeltert wo sie eine hohe Qualität erreichen. Ende der achtziger Jahre wurden auch einige Stahltanks eingeführt in denen in der Zwischenzeit Rieslinge und Weißburgunder gekeltert werden. Dabei werden die Weine mit sehr viel Ruhe und Sorgfalt behandelt. Unnötige Eingriffe gibt es nicht.

Die Weine des Karthäuserhofbergs zeichnen sich durch ihre rassige Frische aus. Nicht zu schwer und mit mineralischen Noten versehen werden sie von kräftigen Fruchtsäuren unterstützt. Hauptaromen gibt es viele. Mit Pfirsich, Maracuja und Erdbeere seien nur drei genannt.

Maßgeblich zu dem hohen Image beigetragen haben die Riesling-Weine, die ausschließlich aus gesundem Lesegut gekeltert werden. Mit einer leichten Restsüße und einem gut ausbalancierten Frucht-Säure-Spiel entstehen beeindruckende Weine.

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