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Champagner, Prosecco, Sekt & Secco: wo ist der Unterschied?

Viele Weingenießer werden sich schon einmal gefragt haben, wo denn genau der Unterschied zwischen Champagner, Prosecco, Sekt& Secco liegt. In allen Fällen handelt es sich um Wein mit Kohlensäure, aber es gibt zahlreiche Unterschiede, die die Herkunft des Weines und seine Machart betreffen. Wir schaffen Licht ins Prickelnde!

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Die Winterruhe von Reben

08.06.2011 09:07

Kranke RebeAls ob Sie ein Buddhist wäre, wird die Rebe jedes Jahr aufs Neue wiedergeboren.

Sie lebt in dem Wein, der aus ihrem früheren Leben stammt, weiter.

In der Zeit, in der die Rebe schläft, wenn es keine Weintrauben gibt, im Winter, wenn der Weinstock ausgetrocknet ist, als hätte ihn eine Katastrophe getroffen, ist sie relativ gut geschützt vor Wind und Kälte (-15°-20°).Man kann in der Winterruhe nicht sagen, ob sie tot oder lebendig ist.

Die Reben werden von den ersten Sonnenstrahlen des Frühjahrs wieder erweckt.

Der Boden erwärmt sich und eine ganz kleine Wärme durchfährt den Weinstock, ein Gefühl, das ihn wieder mit Lebensenergie versorgt, die Vorstellung über die in Zukunft knospenden Trauben. Er wird wiedergeboren und pumpt aus dem Boden Pflanzensaft in seine Adern. Bald darauf will er ausbrechen, seine Triebe ausbreiten, blühen, bestäubt und befruchtet werden.

In dieser Teenagerphase hat die Kälte ihn, dieses Jahr in den ersten Nächten des Monats Mai, eiskalt erwischt.

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weinNach deutschem Recht muss jede Weinflasche mit einem Gütesiegel gekennzeichnet sein. Tafel- oder Landwein, Qualitätswein bestimmter Gebiete oder ein Qualitätswein mit Prädikat. Zudem gibt es Zulassungspflicht für Weinberge. Der Anbau bestimmter Sorten und die Zuordnung der Güteklassen erfolgt erst mit behördlicher Anerkennung. Deutscher Tafelwein darf so nur in Deutschland geerntet werden. Insgesamt gibt es fünf Gebiete, in denen sie produziert werden. Die nächste Stufe ist deutscher Landwein. Er stellt die gehobene Stufe des Tafelweines dar. 19 Landweingebiete existieren hierzulande. Tafel- und Landweine machen nur zwei bis vier Prozent der deutschen Weinproduktion aus.

Die meisten deutschen Weine gehören zu den Qualitätsweinen bestimmter Anbaugebiete - QbA. Jene dürfen nur aus den dreizehn gekennzeichneten Gebieten stammen und müssen auf das Merkmal überprüft werden. Erst dann darf die Bezeichnung QbA auf das Etikett.

Weiterhin besteht die Kategorie Qualitätsweine mit Prädikat, kurz Prädikatsweine. Diese dürfen nicht angereichert sein, sind deshalb auch eine deutsche Besonderheit. Hier gelten höchste Qualitätskriterien im Hinblick auf Art, Reife, Harmonie und Eleganz. Es gibt sechs verschiedene Prädikate, nur eines darf auf das Etikett. Kabinett ist das wohl bekannteste.

Als Spätlese bezeichnet man Weine mit vollreifen Trauben. Spät aus dem Grund, dass sie eben später als die normale Ernte vom Rebstock genommen werden. Reife und charmante Weine entstehen, die sehr wohl stark im Geschmack sind.

Die Auslese hingegen wird aus...

Auch WirWinzer bietet diese Qualitätsstufen an.

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Bio-WeineDer Schutz des Ökosystems steht bei dieser Art der Weinherstellung besonders im Fokus. Deshalb gilt auch der biologisch-organische Weinanbau als Synonym dessen. Das fertige Produkt bezeichnet man als Bio-Weine bzw. Öko-Weine.

Durch entsprechende Maßnahmen versucht man, die natürliche Bodenfruchtbarkeit zu erhalten oder gar zu verbessern. Aus diesem Grund wird streng auf synthetisierte bzw. chemische Dünger verzichtet, um die Kultur nicht zu beeinflussen. Da die Rebstöcke durch den nicht vorhandenen unnatürlichen Schutz besonders widerstandsfähig und gesund sein müssen, werden auch nur die besten verwendet. Es werden somit vermehrt Rebenneuzüchtungen mit erhöhten Resistenzen angebaut.

Es erklärt sich näherhin von selbst, dass die Artenvielfalt von Pflanzen, aber auch Tieren, im Ökosystem des Weinbergs gewahrt werden soll, indem nur schadstoffarme Rohstoffe und Abfälle verwendet werden. Es wird ein geschlossener Kreislauf in der Produktion angestrebt.

Nur in Ausnahmefällen muss es zur Verwendung von chemischen Mitteln kommen. Pilze oder gar Insekten können ganze Ernten vernichten und den Weinberg schädigen. Es wird sich auf das absolut Notwendige beschränkt. Zugelassen sind Silikate und Gesteinsmehle sowie die Pflanzenschutzmittel Netzschwefeln und Kupferpräparate.

Bis zu drei Kilogramm Kupferpräparat pro Hektar und Jahr sind von deutschen Verbänden zugelassen. Diese setzen sich aber im Boden ab. Eine Alternative wird bereits gesucht. Besonders gefährlich sind nicht die Pflanzenschutzmittel an sich. Vielmehr handelt es sich hier um die meist unbekannten Abfallprodukte jener. Chemisch-synthetisch hergestellter Stickstoffdünger zählt hier zu den schlimmsten Verursachern.

Primär dienen die Richtlinien des Öko-Weinanbaus natürlich...

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Mahlen - Weinlexikon

01.02.2011 16:31

Das Mahlen wird auch als Maischen oder Einmaischen bezeichnet und beschreibt den Vorgang, bei dem die Traubenbeeren gequetscht und aufgerissen werden, wodurch der Saft schneller und in höherer Menge abfließen kann. Dabei kann ein weiteres Verfahren, die Vorentsaftung, angewendet werden, wobei ein Teil des Saftes vorher abgezweigt wird. So kann auch der spätere Pressvorgang etwas entlastet werden.

Aus der Vergangenheit kennt man einen ähnlichen Vorgang. Im alten Ägypten hat man die Trauben in Tücher gewickelt und den Saft mittels Zusammenwinden ausgedrückt. Auch die Bilder von Männern und Frauen, die die Maische mit den Füßen in Holzbottichen austreten sind allseits bekannt. Der Vorteil der heutigen Traubenmühlen ist, dass die Traubenkerne nicht zerquetscht werden, denn dadurch würden Bitterstoffe frei.

Kleinere Weingüter mahlen die Trauben auch manchmal direkt im Weinberg. Dabei werden die ganzen Trauben in die Mühle gegeben. Dabei ist Vorsicht geboten weil...

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Rheinhessische Herkunftszeichen gab es auf den Weinflaschen aus dem Anbaugebiet Rheinhessen bislang noch nicht. Das wird sich in naher Zukunft ändern. Der Wunsch des rheinhessischen Weinwirtschaftsrates eines solchen Zeichens, wurde von der Agentur Quantum-X umgesetzt und bei einigen Weinen bereits mit einem positiven Effekt getestet. Bei den kürzlich stattgefundenen Agrartagen in Nieder-Olm wurde das Herkunftszeichen erstmals vorgestellt. Nun hofft man auch auf positive Resonanzen der Großbetriebe Rheinhessens.

Für die Zukunft besteht die Hoffnung, dass möglichst viele der Flaschen das Symbol tragen. Zugelassene Rebsorten sind Riesling, Silvaner, Müller-Thurgau, Weiß- und Grauburgunder, Portugieser, Dornfelder und auch Spätburgunder. Diese Rebsorten sind zwar weit verbreitet, heben sich in ihrem Ursprung aus Rheinhessen jedoch von anderen Weinen ab.

Damit trotzdem verhindert werden kann, dass für Rheinhessen eher untypische Weine mit einem solchen Herkunftszeichen ausgestattet werden, müssen sie sich vorher einer Prüfung unterziehen. Nicht nur deswegen ist es fraglich, ob...

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SpätburgunderDer Spätburgunder ist so etwas wie der rote Gegenspieler des Riesling. Der Spätburgunder, oder auch Pinot Noir, ist kein Wein, der mal eben zwischendurch getrunken wird. Er wird für gehobene und feierliche Anlässe geöffnet.

Die Burgunderfamilie ist unter den Wildreben aus dem westlichen Mitteleuropa eine der ältesten. Ab dem Ende des 9. Jahrhunderts, nachdem der Spätburgunder am Bodensee  angelangt war, ging die Entwicklung steil nach oben. Im 13. Jahrhundert fand man den ihn im Rheingau, 300 Jahre später wohl auch in der Pfalz und seit dem 18. Jahrhundert auch in der Ahr. Seitdem man ihn auch für die Sektproduktion verwendet, gibt es eigens angelegte Burgunderweinberge. Heute findet man auf beinahe jedem Weinberg mit Rotweinreben auch den Spätburgunder.

Knapp 12.000 Hektar Rebfläche sind ihm gewidmet. Vor allem für die Winzer aus Baden, der Pfalz (zusammen etwa 7.500 Hektar), sowie Rheinhessen, Württemberg, dem Rheingau und der Ahr spielt der Spätburgunder eine tragende Rolle.

Dabei verlangt er seinem Erzeuger viel ab. Die Rebsorte braucht viel Sorgfalt und hat hohe Ansprüche an das Klima und den Boden. Wenn die Lage passt, wird der Winzer aber auch...

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BlauschönungDie Blauschönung beschreibt den Vorgang, bei dem die im Wein enthaltenen Schwermetallsalze entzogen werden.

In der Vergangenheit war eine der größten Sorgen der Kellermeister die Metalltrübung der Weine. Um diese zu verhindern war ein ständiges Abstechen und Belüften des Weines notwendig.
Während der Reifezeit der Reben, werden dem Boden Kalzium, Nickel und Kalium entzogen. Über die Trauben gelangen diese Stoffe auch in den Most. Auch Eisenspuren gelangen in den Wein. Beim Ausbau können weitere Eisenpartikel in den Wein gelangen. Eine Restgefahr konnte auch durch die Umstellung auf Edelstahl und Kunststoff, sowie Kelterlack oder Emaille nicht ausgeräumt werden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte allerdings der Weinchemiker Dr. Möslinger, dass mit Hilfe von Blutlaugensalz Schwermetallsalze aus dem Wein gezogen werden können. Dieses Verfahren wurde...

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WeinküferDer Weinküfer hat in den letzten Dekaden einen klaren Wandel seiner Berufsgruppe erleben dürfen. In seiner Stellenbeschreibung steht nicht mehr das, was einige der älteren Winzer noch kennen. In der Vergangenheit stellten die Weinküfer die Fässer zur Lagerung und Reifung her. Was hat sich seitdem verändert?

Der Bundesvorsitzende des Verbandes des Deutschen Fass- und Weinküfer-Handwerks e.V. Jürgen Wörthmann, spricht dem Weinküfer eine der wichtigsten Aufgaben bei der Weinherstellung zu. Von der Ernte der Traube bis zum schlussendlichen Abfüllen – immer ist der Weinküfer dabei.

Sind die Trauben geerntet prüft der Weinküfer Gewicht und Säuregehalt der Ernte. Ohne sein OK findet keine Pressung statt. Während des Ausbaus, also dem Gärungsprozess bei dem der Wein zur Reife kommt, muss der Weinküfer ständig ein kontrollierendes Auge auf den Wein gerichtet haben. Wenn eine Übersäuerung droht, greift er ein. Die technischen Geräte, die ihm dabei zur Seite stehen, sind bei weitem kein Ersatz für...

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Alter Wein-ein Stolperstein?In jüngster Vergangenheit hat sich der WirWinzer-Blog bereits in zwei Beiträgen mit dem Alter und der Reife von Weinen beschäftigt (Die richtige Lagerung und Wein aus dem zweiten Weltkrieg).

Manfred Klimek, in der Welt der Weine wohl besser bekannt als Captain Cork, hat sich dem Thema in dem Online-Auftritt der Tageszeitung „ZEIT“ ebenfalls angenommen und etwas kritischer begutachtet.
Das Trinken alter, reifer Weine kann zu wahren Gaumenfreuden führen. Doch gerade wenn der Wein aus fremden Kellern kommt, ist Vorsicht geboten. Vertrauen spielt eine ebenso große Rolle wie Misstrauen. WirWinzer hat für Sie die 4 Tipps von Manfred Klimek zusammengefasst.

Der Jahrgang spielt eine erste große Rolle. Nur weil der Wein alt ist, ist er nicht automatisch auch eine Delikatesse. Hier zählt das Zusammenspiel aus Lage und Jahrgang. So kann der Jahrgang 1990 aus dem Bordeaux wahrscheinlich nicht sehr alt werden, ein 1989er dagegen kann weit über 50 Jahre Freude bereiten. Klimek empfiehlt unter anderem die Rhone, die Toskana und Kalifornien. Dabei ist nicht zu vergessen, dass die Mosel zu den wertbeständigsten und besten Weinregionen der Welt zählt...

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